Stresspunktmassage nach Jack Meagher

Diese Methode wird im internationalen Pferdesport eingesetzt und ist eine hoch anerkannte Therapiemaßnahme. Ziel ist die Behandlung und Vorbeugung von Muskelproblemen.

Die Stresspunktmassage für Pferde, begründet durch den Amerikaner Jack Meagher (gest. 2005), wurde in den 70er Jahren für die Therapie von Sport- und Freizeitpferden entwickelt.

 

Diese Form der Behandlung wird eingesetzt, um muskuläre Verspannungen bei Pferden zu finden und mit manueller Technik zu lösen, um so dessen Beweglichkeit zu fördern und somit das allgemeine Wohlbefinden des Pferdes zu verbessern.

 

Jack Meagher beschrieb auf jeder Körperseite 25 Punkte, welche er Stresspunkte nannte. Er geht bei seiner Form der Therapie davon aus, dass wenn einer der Punkte "gestresst", also schmerzhaft ist, eine Verklebung von Muskelfasern vorliegt, die mit einer Bewegungseinschränkung des Pferdes einhergeht.

 

Die Therapie der Stresspunkte erfolgt durch direkten Druck auf den aktiven Punkt mit anschließender Querfriktion (also Reibung quer zur Muskelfaserung). Durch den Druck und anschließender Querfriktion des entsprechenden Gewebes erfolgt eine Tiefenmassage und so eine deutliche Steigerung der Durchblutung. Da der Druck zu Beginn der Therapie für das Pferd schmerzhaft sein kann, muss zu Beginn der Therapie mit z.T. starken Abwehrreaktionen gerechnet werden. Im Laufe der Behandlung lässt der anfängliche Schmerz nach und das Pferd spürt die Erleichterung in der behandelten Körperregion.