Physikalische Therapie

I Magnetfeld - Therapie

Wirkprinzip:

Knochen und Weichteilgewebe werden - ohne erwärmt zu werden – von elektromagnetischen Feldern durchdrungen.

Dies führt zur Steigerung der Perfusion (Durchströmung) des Gewebes durch Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, zur Erweiterung der Blutgefäße bis in den kapillaren Bereich und damit zum gesteigerten Sauerstoffumsatz im Körper.

Hierdurch ergibt sich eine Vielzahl an heilungsfördernden Faktoren:  - Aktivierung des Zellstoffwechsels

-          Blockierung der Toxinproduktion(Toxine sind Giftstoffe)

-          Stimulierung der Angioneogenese ( Neubildung von Zellen)

 

Wann setzt man Magnetfelder ein?

-          Weichteilverletzung (Sehnen, Kapseln, Bänder)

-          Schlecht heilende knöcherne Verletzungen

-          Degenerative Gelenkserkrankung des Stütz und Bewegungsapparates (Arthrose, auch akut)

-          Sportverletzungen

-          Stoffwechselstörung

-          Durchblutungsstörung

-          Störung im Lymphsystem (angelaufene Beine)

-          Rheumatoide Arthritis (akut und degenerativ)

-          Nervenwurzelreizsymptome im Stütz und Bewegungsapparat

 

II Vibrations-und Schwingungstherapie

Verschiedene Massagegeräte erzeugen Schwingungen und Klopfungen und dringen somit tief in die Gewebeschichten ein. Damit wird eine vermehrte Durchblutung und Lockerung der Strukturen bezweckt, welche bei der Physiotherapie von großem Nutzen sind.

Einsatz:

  • Vorbereitung der Muskulatur vor Gelenkmobilisationen
  • Ergänzung zum Training, d.h. effektiver Muskelaufbau
  • Lockerung verspannter Muskelpartien besonders Rücken-und Halsmuskulatur,aber auch bei Kreuzverschlag
  • Durchblutungsfördernde Wirkung bei erkrankten Sehnen